20% Preiserhöhung bei Amazon Prime

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20% Preiserhöhung bei Amazon Prime

Beitrag von amazon-news » So 29. Apr 2018, 23:29

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Wie wir Euch am 10.11.16 berichten konnten, hatte Amazon DE die Preise für das Abo um 41% erhöht. Zum Beispiel verteuerte sich das Jahresabo von 49 Euro auf 69 Euro. Das galt für Neuanmeldungen ab 01.02.2017.

Der Erfolg lässt bei Amazon jedenfalls nicht nach. Im 1. Quartal 2018 stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent auf 51 Milliarden USD. Der erzielte Gewinn kletterte dabei von 724 Millionen $ auf 1,6 Milliarden US Dollar. Zudem wurde im April 2018 bekannt gegeben, dass die Marke von 100 Millionen Abo zahlender Kunden geknackt wurde.

Kein Grund also, nun nicht noch mehr abzusahnen. So soll ab 11. Mai 2018 der Preis für das Jahresabo von 99 US Dollar auf 119 US Dollar steigen. Tatsächlich hat Amazon sein Angebot stetig weiter ausgebaut und plant auch weiterhin zahllose neue Film, Serien und Lizenz Projekte.

Die Erhöhung gilt zunächst nur für die USA. Eine Erhöhung in Europa ist bislang nicht geplant. Jedoch wächst damit die Differenz zwischen dem US Abo und dem EU Preis weiter an. Obgleich der stärkere Euro bessere EU Gewinne in das in Dollar geführte Konzernergebnis einbringt. Das dürfte vorerst etwas Preisdruck aus der Sache nehmen. Die letzte Anpassung in DE (Feb 17) folgte den USA (Mrz 14) erst nach ca. 3 Jahren.

Wohin die Reise geht, ist damit jedoch weiterhin klar. Nach oben.


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Amazon ist ein Mischkonzern, der vielerlei Medien und Waren zum leihen oder kaufen anbietet. Neben dem bekannten Webshop, werden Server und Hosting Leistungen angeboten. Digitale Inhalte können bei Amazon zu einem individuellen Zeitpunkt über das Internet heruntergeladen oder per Streaming direkt angesehen werden.

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20% Preiserhöhung bei Amazon Prime

Beitrag von sv00010 » So 6. Mai 2018, 13:57


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Fredel
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20% Preiserhöhung bei Amazon Prime

Beitrag von Fredel » So 6. Mai 2018, 17:53

Ausgerechnet die Preiserhöhung auf 69€ hat mich veranlasst erstmals Prime für 49€ zu buchen. Die Berichte über Arbeitsbedingungen, Steuervermeidung, das Aussitzen des Milliarden schweren Umsatzsteuerbetrugs, etc. offenbaren den Wesenskern von Amazon.

In der Tat die Preise sind manchmal unschlagbar. Aber ebenso wieder nicht. So dass für mich permanentes Vergleichen und häufiges "Fremdbestellen" angesagt sind. Ebenso ist das oberste Gebot, dass man nicht nur des guten Preises wegen bestellt.

Am nervigsten an Amazon ist: Es gibt keine Option zur Sammellieferung und dank extrem schwankender Preise, bestellt man zur Not 5x die Woche. So kommt jedes Paket einzeln. Das ist regelrechter Paket Terror für meine Nachbarn und mich.

Zudem möchte Amazon wohl, dass man täglich auf Amazon ist, Preise und Angebote prüft, wenn man nicht schon blindes Vertrauen hat. Oh ja, das hat Suchtwirkung, andererseits, wenn man was Besseres zu tun hab, gibt man nach einiger Zeit entnervt einfach auf.

So habe ich das 1 Jahr intensiv genutzt, lies es aber auslaufen und habe aktuell Netflix und Sky. Demnächst bestelle ich erneut 1 Monat Amazon, anstelle von Netflix, u.a. steht dann endlich Der Hobbit Teil 1 und 2 bei Amazon (mit Prime kostenlos) auf dem Programm, direkt danach Teil 3 der aber wieder nur bei Netflix inklusive ist. Schöne neue Welt.

Zu den Arbeitsbedingungen bin ich der Überzeugung, dass es längst an der Zeit wäre, aufgrund der guten Wirtschaftslage Arbeitsbedingungen für die gesamte Gesellschaft zu schaffen, die weniger an Sklaverei, wieder mehr an soziale Marktwirtschaft erinnern.

Soziale Marktwirtschaft bedeutet, dass jeder frei entscheiden kann, 5x die Woche zu bestellen, von 4 unterschiedlichen Paketdiensten beliefert zu werden. Bedeutet aber nicht, dass der Wettbewerb zu menschenverachtenden Bedingungen statt finden muss, sondern nach sozialen & ökologischen Regeln die alle Anbieter am Markt beachten und dann einfach in fairem Wettbewerb einpreisen müssen.

Nur zu überleben, reicht einfach nicht. Vor allem, wenn nicht jetzt, wann dann? Und vor allem, was folgt in der nächsten Krise.

Fazit: Amazon ist nicht das Problem. Die werden alle Gesetzte einhalten, nur müssen wir die Regeln auch aufstellen.
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