Wie organisiere ich eine Filmdatenbank (Speicherung/Verwaltung/Wiedergabe) ?

globulus24
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Wie organisiere ich eine Filmdatenbank (Speicherung/Verwaltung/Wiedergabe) ?

Beitrag von globulus24 » Do 26. Okt 2017, 13:02

Hallo zusammen ,
Habe gestern einmal intensiv hier gelesen , wie ich am besten meine Filme in einer Filmdatenbank organisiere ;
Ihr seid hier alle sehr fit , daher bleiben für mich leider viele Fragen :

Ich nutze save.tv jetzt seit geraumer Zeit und habe mittlerweile ca. 15 externe Festplatten unterschiedl. Hersteller (vornehmlich seagate)
und Größe (3-5 TB) voll gespeichert , die ich nun zu einer (großen) Filmdatenbank zusammenziehen möchte .
(Downloaden tue ich z.T. manuell über das save.tv Archiv sowie mit jdownloader . Seit gestern nutze ich zudem den STVM.)
Die gesuchte Software sollte in der Lage sein , meine Filmdateien auf den Speichern zu erkennen und entsprechend zu verwalten
und wiederzugeben (hauptsächlich über desktop oder TV)

1.) Welches Programm bzw. welche Speicherform kann ich hier am besten nutzen ?
STVM implementiert ja auch Kodi und SynologyDownloadStation als Downloadmanager , zudem hab ich was von OpenMediaVault gelesen ...
2.) Wie unterscheiden sich die Programme hinsichtlich ihrer Anforderungen und Möglichkeiten und welche Alternativen gibt es noch ?
Ich möchte nach Möglichkeit meine Speicher beibehalten und fortlaufend erweitern ;
Ist das möglich oder zu umständlich , zumal es ja schwierig ist dann gleichzeitig auf alle oder nur einige
Speicher zurückzugreifen .
Im Netz bin ich dazu auf Programme (liquence,SnapRAID mit AUFS für OpenMediaVault) gestoßen , die die Platten poolen
und unter einen Laufwerksbuchstaben (auch fortlaufend) vereinigen und damit die Erkennung und Zusammenführung möglich machen ...
3.) Was ist von diesen Zusatzprogrammen zu halten ?
4.) Was muß ich beachten , wieviele Speicher können (oder ggfls. müssen) gleichzeitig (über USB) laufen und
wie organisiere ich deren Anbindung (Hub etc.) ?
5.) Kann die Datenbank dann auch auf gerade nicht angeschlossene Filmdateien zurückgreifen (Offline) ?
6.) Geht das alles auch mit einzelnen externen Festplatten oder brauche ich zwingend einen NAS ?
7.) Wie organisiere ich einen Schutz vor Datenverlust (Festplattenausfall etc.)

Ich hoffe ich habe die Problematik einigermaßen nachvollziehbar umrissen ...
Wäre für hilfreiche Tipps sehr dankbar , v.a. unter dem Aspekt der einfachen Umsetzbarkeit , Finanzierbarkeit ,
aber auch der Nachhaltigkeit !
Ich bin kein Nerd , daher wärs nett , wenn mir das jemand , der wirklich Ahnung (!) hat , in leicht verständlicher Form und
ohne , unter Vermeidung oder mit Erklärung von Abkürzungen oder Fachbegriffen nahebringen könnte ...

Danke .



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Wie organisiere ich eine Filmdatenbank (Speicherung/Verwaltung/Wiedergabe) ?

Beitrag von Fox    » So 29. Okt 2017, 14:00

...Es ist schwierig auf deinen Beitrag zu antworten, wenn du einerseits betonst das ausschließlich jemand der sich Auskennt dir helfen sollte, andererseits alles leicht Verständlich verfasst sein sollte. Jeder kennt sich ein wenig mit etwas anderem besser aus und hat hier eigene Lösungen für seine individuellen Anforderung, deine Anfrage offenbart allerdings zugleich, dass du dich bereits etwas tiefgreifender mit dem Thema beschäftigt hast.

In erster Linie teile ich gerne mein Wissen und meine Erfahrungen, doch diese werden dir nur bei deiner eigenen Entscheidungsfindung helfen können und dir keine vorberechneten Software-Packete, Speicher/Verfügbarkeitsberechnung oder Kosten/Nachhaltigkeit/Nutzen Modelle vorbeten. ;)

Ich kann nur von mir ausgehen und dir mitteilen, dass ich zumindest deine Anfrage so empfinde, als würdest du gerne eine auf dein Anforderung zugeschnittene Lösung - von uns ausgearbeitet - erwarten bzw. die Aufarbeitung mehrere Möglichkeiten. Ich kann gerne versuchen dir nach meinem Kenntnisstand weiterzuhelfen, sehe mich allerdings nur in der Lage deine Erwartungen zu verfehlen, weswegen ich mich davor scheue.

Also falls ich nicht gleich Böse Worte ernten werde, kann ich dir das erzählen, was ich weiß, zu NAS, RAID, Backup, Paritäts-Dateien, DLNA/FTPS/WebDAVS, Software wie JDownloader/STVM/ZoomPlayer Hand in Hand arbeiten zu lassen etc. - zu liquence, SnapRAID, OpenMediaVault werde ich allerdings momentan nicht viel beitragen können. Schreib einfach, ob ich einfach frei drauf los schreiben darf, oder ob du es vorziehst das jemand anderes der sich vielleicht besser mit dem Thema auskennt, dir weiterhilft.
Erkennen - Verstehen - Nutzen
Es gibt immer schlechte Beispiele - aber sollte man nicht versuchen, besser zu sein?

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Fredel
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Wie organisiere ich eine Filmdatenbank (Speicherung/Verwaltung/Wiedergabe) ?

Beitrag von Fredel » So 29. Okt 2017, 22:42

Deine Anforderungen sind ausschlaggebend für eine Empfehlung.

Da die fehlen, hier als Inspiration einfach eine kurze Übersicht über meine Vorgehensweise. Du solltest aber zu mir wissen: Ich bin erst Kaufmann dann IT Nerd, daher sind meine Lösungen eher wirtschaftlich, einfach und schnell (quick & dirty) z.B. einen Großhandel (12 Mio. Umsatz) lasse ich seinen Einkauf & Verkauf (inkl. Rechnungen) einfach per Excel abwickeln. Erfolgreich seit 10 Jahren.

1.) Welches Programm / Speicherform / Downloadmanager
Ich nutzte einfach Windows. Dazu die Programme STVM (nur Programmieren, fast vollautomatisch), JDL mit "tags=record:manual" (zum Downloaden, 2min alle paar Tage), Totalcommander (zum Spreu vom Weizen trennen, Archivieren -> kurzer Kontrollblick ob Aufnahme OK), Rename Expert (um "Archivierte" umzubenennen, als solche zu markieren), CrystalDiskInfo (Festplatten im Auge behalten).

Wiedergabe am Smart TV (Bordmittel), Amazon Fire Stick für 30€ (App aus Appstore), der PC liefert die Daten über mein Heimnetz per Serviio
Wiedergabe am PC per VLC oder über einen Amazon Fire Stick am Monitor (wieder per Serviio)

Fachbegriffe die gleich folgen für Leihen:
SSD Festplatte = keine beweglichen Teile & extrem schnell & viel Geld für wenig Platz,
HDD Fesplatte = bewegliche Teile & wenig Geld für viel Platz & viel Bewegung = viel Verschleiß

Speicherform:
Stufe A) Orbsmart Micro PC + externe USB3.0 SSD = Arbeits-Tier = Stromverbrauch wenige Watt = Dauerbetrieb (Download und andere 24h Jobs)
Stufe B) alle paar Tage (händisch ca. 2 min) von SSD -> auf externe USB HDD Platten (Zwischenspeicher)
Stufe C) Aussortieren und Archivieren auf externe USB HDD Platten (Archiv)
Stufe D) Watch Liste, ziehe einen Link in ein Verzeichnis (Maus Drag & Drop, Link per STRG+Umschalt)

7.) Wie organisiere ich einen Schutz vor Datenverlust (Festplattenausfall etc.)

Stufe A) kann in Form einer ausgemusterten HDD gern kaputt gehen, da nur wenige Tage
Stufe B) haben als Schutz nur Strategie:
B1) Filme und seltene/begehrte Serien archiviere ich bei Lust, dennoch eher zeitnah
B2) Serien mit Wiederholungen oder "werde ich nur vielleicht gucken" archiviere ich teilweise gar nicht
= akzeptables Risiko = Mühe und Zeit nur wo es Sinn macht
C) zum archivieren aussortierte Aufnahmen immer in einem Schwung auf 2 identische HDD (Doppelt = hohe Sicherheit) eine ist bei Bedarf online, die andere nie, außer zum Archivieren

ggf. 1x im Monat CrystalDiskInfo, Aufwand 1 Minute ggf. Handlungsbedarf wenn sich Fehler abzeichnen, verwendet Farben: grün/gelb/rot, kann jeder Leihe erkennen, wer sich ein wenig informiert hat aber auch sofort Profi Infos da dran stehn

Interessante Option für Sparfüchse:
Option 1: sparsame weiter Verwendung von Stufe B) Platten als Stuffe C) wenn gelb.

Option 2: Gelb/Rote Platten können anstelle einer teuren SSD als Stufe A) zu tote schuften lassen. Die Verwendungsart „Arbeits-Tier“ gebündelt auf nur 1 Platte, macht eine normale HDD Festplatte tatsächlich kaputt, eine SSD Festplatte weit langsamer. Diese Verwendung auf nur 1 Platte zu konsentrieren, erspart den anderen Platten diese zermürbende Arbeit!

2.) Wie unterscheiden sich die Programme
6.) Geht das alles auch mit einzelnen externen Festplatten oder brauche ich zwingend einen NAS ?

Ich hänge - bei Bedarf - einfach weitere Platten dran. Der Totalcommander verkraftet (abgespeicherte) Suchmuster über unzählige Laufwerksbuchstaben wie "F:\mp4;G:\mp4;usw.". Wenn ich was wissen will: eine einfache Textdatei durchsuchen: Inhaltsverzeichnis aller Platten, erstellt mit einem Mausklick per sog. Batch-Script (1 zeilig, gerne auf Anfrage), wenn ich was sehen will, 90° Steckdosenleiste (90° = alle Steckplätze genutzt, trotz Netzgeräte) einschalten. Von Dauer Standby rate ich ab. Einschalten = 5 Minuten was anderes machen. Alles was ich sehen will, wird dann einfach kurz auf die SSD / Stufe A Platte >>kopiert<< die im Dauerbetrieb bleibt.

Tipp: Es empfiehlt sich ein Mini Script (dabei kann man Dir hier helfen) zu machen, dass beim Einschalten der ganzen USB Platten automatisch startet und eine Suche in Dauerschleife über alle Platten macht. Wieso: Weil dann (selbst bei Windows Indexierung, eine Art Inhaltsverzeichnis) die Suche über 100.000 MP4 Files nur wenige Sekunden anstatt Minuten dauert.

Das ist billig und simpel. Zudem ist mein Archiv zu Groß. Mehrere, Große NAS wären kostenintensiv. Spiegelung (selbe Daten auf 2 Platten ist quick & dirty). Anders als bei 100.000 Doc/PDF MP3 Files usw. ist die Spiegelung von MP4 (Film & Fernsehen) einfach und Veränderungsarm.

Diese Quick & Dirty Spiegelung bedeutet lediglich 1 Mehraufwand: Die Dauer offline HDD bekommt ja nicht mit, wenn was gelöscht wurde. Wenn man rotierend wieder mal eine Archiv Platte und Ihr Spiegelbild anschließt, löscht man mit dem Totalcommander einfach alles auf der Offline Platte, was inzwischen auch auf der Online Platte gelöscht wurde. Der Arbeitsschritt muss einem Leihen erklärt werden, ist dann aber künftig eine Sache von Sekunden, da der Totalcommander dafür eine spezielle und passende Funktion hat.

3.) Was ist von diesen Zusatzprogrammen zu halten
Wers braucht. Wieso nicht.

Die Vorgehensweise, bei meiner Art zu archivieren, geschieht zwar „auf Basis von einem Nerd-Programm“ allerdings sind die Arbeitsschritte derart simpel, dass diese einmal erklärt problemlos angewandt werden können. Die Mühe mache ich mir erst, wenns in Frage kommt.

Ein Profi Filme Datenbank ist letztlich einfach nur „hübscher“ und bietet ggf. „Zusatzinfos“. Einarbeiten und die für Dich beste Strategie finden erfordert immer Zeit. Wenn Du Tipps anderer Forum User willst, welche „Filme-Daten-Bank“ Sie verwenden, versuch es mit einem Thread der NUR diese Frage stellt. So eine Mega Anfrage wie hier überfordert sicher die meisten User.

4.) Was muß ich beachten , wieviele Speicher können gleichzeitig über USB
Das USB3 Hub darf gerne 7 Anschlüsse haben, dann bitte nicht zu billig (30-40€). So viel die USB Innereien Deines PCs abkönnen. Die machen gerne schlapp bevor Du alle Laufwerk Buchstaben A-Z durch hast. Der Orbsmart (180€) kann gut 10 Platten. Ein Fujitsu Esprimo Q520 (Hochleistungs Mini PC 500€) kann ca. 16-18. Die gespiegelten sind bei mir i.d.R. IMMER offline. Zum Archivieren geht (rotierend) dann immer nur 1 ON.

5.) Kann die Datenbank dann auch auf gerade nicht angeschlossene Filmdateien zurückgreifen (Offline) ?

Wenn Du eine Software willst. Dann musst Du Zeit investieren inkl. der Recharge was die kann oder nicht kann. Ich hab einfach nur eine Textdatei. Ja die hat da eine mit 1 Mausklick erstellte Liste aller Filme um zu sehen ob ich die hab. Zum angucken muss bei Deiner Datenbank wie auch bei meiner Textdatei die entsprechende Platte ONLINE. Beide Varianten listen auf, welche ONLINE muss, das gestöpsele tue ich mir aber nur zum rotieren beim Archivieren an und schalte im Übrigen immer einfach alles ein. Kopier auf die Stufe A) Dauerbetrieb Platte was vielleicht gesehen werden will, investier vielleicht wieder 30 Minuten Zeit "ins Aussortieren zum Archivieren", alles wieder ausschalten und der TV Abend kann starten.
jDownloader & Save.TV: 1. Schritte - automatischer Download <--> Save.TV Manager Version 3 Update: Favoriten retten

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globulus24
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Wie organisiere ich eine Filmdatenbank (Speicherung/Verwaltung/Wiedergabe) ?

Beitrag von globulus24 » Di 31. Okt 2017, 10:19

Hallo Fox ,
und alle anderen ,
Zunächst mal danke für deine kleine Analyse und die Bereitschaft zur Hilfe ...
Hatte ursprünglich mit größerer Resonanz gerechnet , weil ich glaube ,
daß ich nicht der einzige bin , der mit der Organisation seiner Filme
irgendwann an gewisse Grenzen stößt ;
Meist verliert sich dann gerade hier im Forum alles im Kleinen und sehr speziellem
und das große ganze ist irgendwie nicht mehr richtig erkennbar .
Allerdings muß ich einräumen , wie Fredel auch anmerkt , daß ich meine Anfrage(n)
wohl doch zu komplex gemacht habe .
Nach mehrjähriger Nutzung von save.tv hab ich mich zunächst (und wenig planvoll)
mehr um die schlichte (schnell,kostengünstig,simpel) Speicherung meiner Aufnahmen
auf ext. Festplatten gekümmert und dabei völlig außer Acht gelassen , wie ich diese mal
zusammenführen , besser organisieren und nutzbar machen könnte .
Das Speichern hat also ne gewisse Eigendynamik entwickelt und nun seh ich mich einer Vielzahl
von Festplattenspeichern gegenüber , deren Nutzen ich insoweit anzweifele ,
als man bei vorbildlicher Planung dieses Vorhabens gleich zu Beginn möglicherweise
zu anderen , effizenteren und möglicherweise auch kostengünstigeren Lösungen
gekommen wäre ;
Daher möchte ich wirklich mein Anliegen zunächst nochmals auf die sinnvollste Speicherungsart
hinsichtlich einer praktikablen Nutzbarkeit (mit oder ohne Software) , Rentabilität ,
Effizienz und Nachhaltigkeit präzisieren :

Wo speichere ich am sinnvollsten ab und wie organisiere ich meine Dateien dann ,
um am Ende diese auch komfortabel
(Anlage und Suche in einer Datenbank sowie deren kontinuierliche (automatische) Erweiterung /
Auswahl und Bereitstellung über Mediaplayer , etc.) nutzen zu können ?

Nun sind meine vielen Speicher nunmal da , insoweit ist hier also sicher auch eine auf meine
Situation zugeschnittene Lösung gefordert ;
die Anzahl der Zugriffe auf den Thread zeigen mir doch aber , daß möglicherweise
auch andere sich der gleichen oder einer zumindest ähnlichen Problematik gegenübersehen .
Auch erwarte ich natürlich kein ausgearbeitetes Konzept sondern eben Lösungsalternativen ,
wie ihr damit umgeht ...
... und möchte damit wirklich alle (und damit auch dich , FOX) ermuntern ,
mal eure Strategien hierzu kundzutun , weil ich mir sicher bin ,
ich bin nicht alleine ...

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Wie organisiere ich eine Filmdatenbank (Speicherung/Verwaltung/Wiedergabe) ?

Beitrag von Raimi » Di 31. Okt 2017, 12:13

Das geht alles am besten mit PLEX.

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Wie organisiere ich eine Filmdatenbank (Speicherung/Verwaltung/Wiedergabe) ?

Beitrag von globulus24 » Di 31. Okt 2017, 12:45

Hallo Fredel
und alle anderen ,
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort ...
vor einer solchen hab ich mich immer etwas gefürchtet ,
weil sie trotz deiner Erklärungen etliche weitere Fragen für mich aufwirft ...
... und mir viel Zeit in positiver Weise abnötigt , alles zu erfassen und zu verstehen ...

Ich hatte mein Anliegen zunächst etwas allgemeiner formuliert , um etwaige Lösungsmöglichkeiten
nicht von vorneherein zu sehr einzuschränken ;
Sicherlich ist es vermutlich sinnvoller , die eigenen Anforderungen zu benennen
und das eigene Vorhaben damit präziser zu umreißen .

Zunächst gings mir ja um die Sinnhaftigkeit dieser vielen Festplatten im Sinne von Effizienz
und Nachhaltigkeit ...
Wie ich sehe , arbeitest du ebenfalls mit vielen Festplatten , sodaß mein bereits eingeschlagener
Weg wohl zumindest nicht ganz verkehrt ist .
Ein NAS schien mir bisher ebenfalls eher zu teuer und aufwendig ;
allerdings scheinen Software wie Filmdatenbanken möglicherweise hier einfacher
einzubinden zu sein oder leichteren Zugriff zu haben ?
... oder ist das eigentlich egal ?
Was sind denn die Vorteile eines NAS ggü. vieler einzelner Festplatten ?

In diesem Kontext wäre es sicherlich zunächst sinnvoller gewesen ,
die Frage nach
`ext. Festplatten vs. NSA (oder Cloud) , pro und contra`
zu präzisieren ,
um hier erstmal die Grundproblematik hinsichtlich der unterschiedl. Speichermöglichkeiten
unter dem Aspekt von Kosten , Effizienz und Nachhaltigkeit zu erörtern ,
was ja in gewisser Weise die Voraussetzung für alle weitergehenden
Fragen der Organisation mittels Filmdatenbank , etc. nach sich zieht .
Wenn Fox oder jemand anderes in der Lage ist , dies u.U. in einen neuen Thread umzuwandeln ,
wäre das vielleicht zunächst zielführender ...
... und man könnte dann in weiteren Threads nachfolgende Themen behandeln ,
um alles etwas übersichtlicher und präziser zu gestalten ...

Mit deiner ausführlichen Antwort hast du mir mehr als nur eine Inspiration geliefert ;
Aufgrund der Fülle an Informationen benötige ich zunächst erstmal etwas Zeit zur
Auswertung um das für mich wesentliche auszufiltern ;
Endlich hab ich auch mal den Unterschied zwischen HDD und SSD erklärt bekommen ...
wenn du nichts dagegen hast , würd ich dich dann hier zu bestimmten Topics nochmals
kontaktieren (bzw. ggfls. auch in einem neuen Thread)

Zunächst dank ich dir erstmal sehr für deinen zeitl. Aufwand und deine Mühe !

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Network Attached Storage (NAS) für Privatanwender

Beitrag von Fox    » Di 31. Okt 2017, 16:30

Network Attached Storage (NAS) für Privatanwender

Ich glaube, wir können das ein wenig abkürzen. Ich versuche einmal eine kleine Einführung zu bieten. Du musst nicht alle Begriffe kennen oder dir merken, es geht vielmehr darum, dass du weißt, wie einige Begriffe die du sicherlich bereits gehört hast, einzuordnen sind.

Prinzipiell stellt ein Network Attached Storage (NAS) (frei übersetzt: Netzwerk-Eingebundener-Speicher) nichts weiter als einen Server (Anbieter) dar, der über verschiedene Dienste (File-Sharing, Media-Sharing, Internet) und Protokolle - sozusagen Sprachen mit denen die Computer untereinander reden - (SFTP, FTPS, WEBDAVS für entfernten Dateizugang, HTTPS für Webbrowser, DLNA für lokale Fernsehr/ Video-Player / Streaming-Geräte, SMB, NFS für Windows/Linux Netzwerklaufwerke) den Zugriff auf die gespeicherten Dateien ermöglicht. Die Geräte die auf die Dateien Zugreifen, nennt man Clients (Kunden). Ein FTP-Client, kann zum Beispiel über das Protokoll FTP auf einen FTP-Server zugreifen ;)

Eine NAS ist mehr ein Konzept/eine Aufgabe und weniger eine konkrete Hardware. Ein Router bezeichnet im allgemein oft Router-Hardware (eine FRITZ!Box die bei den meisten den Internetzugang realisiert). Die Grundlegenden Aufgaben eines Routers werden allerdings auch von Software auf dem eigenen Computer übernommen: Beim erstellen eines Hotspot (WLAN-Access-Point) über sein Smartphone oder zum Teilen der Internetverbindung mit Virtuellen Maschinen (VMs) die auf dem eigenen Rechner laufen. Endkundengeräte wie FRITZ!Box-Router bieten allerdings neben einer schönen Web-Benutzeroberfläche (http://fritz.box/) noch viele weitere leicht zugänglich Features. Eben so wie beim Router, verhällt es sich mit NAS.
Man kann also auch einfach ein Linux-Betriebssystem auf seinem alten Computer installieren, einen FTP (File Transfer Protocol)-Server installieren und hat damit seinem Computer in einen "NAS" verwandelt. Noch einfacher: Einfach über die Windows-Netzwerkfreigaben den Dateizugriff auf die externen Festplatten freigeben.
Im Allgemeinen kann man Software auch in Hardware gießen. Dies wird zum Beispiel für Verschlüsselungsalgorithmen (AES) oder Video-Codecs (H.264, H.265, VP9) in Intel CPUs gemacht, wodurch die Berechnungen enorm beschleunigt ablaufen (Hardware-Beschleunigungen). Das gleiche gilt auch für die Aufgaben eines Routers oder einer NAS, die für ihren Verwendungzweck optimierte - und vergleichsweise kostengünstige und Energiesparsame Hardware bietet. Ein Gaming-Computer mit 200 Watt Idle (untätig)-Stormverbrauch arbeitet in anderen Dimensionen als ein 10-Watt-Router oder eine 50-Watt-NAS.
Ein Beispiel für Hardware statt Software in NAS: Hardware-RAID-Controller Ein Redundant Array of Independent Disks (RAID) ist ein Zusammenschluss mehrerer Festplatten, welcher die Daten Redundant (mehrfach) abspeichert. Dies erlaubt zum Beispiel höhere Lese-Datenraten. Knackpunkt der Sach ist allerdings: Im Falle eines Festplatten-Ausfalls, können die auf der Festplatte gespeicherten Daten - aufgrund der Redundanz - von anderen Festplatten wieder auf eine neue Festplatte geschrieben werden. Ebenso können weiterhin alle Dateien bereitgestellt werden, auch wenn eine gewisse Anzahl an Festplatte ausfällt.- Abzugrenzen ist dies von einem Backup, bei dem eine bestimmte Version der Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt abgespeichert wird. Denn ein RAID speichert nur die Daten zum aktuellen Zeitpunkt auf mehreren Festplatten und wird bspw. im Falle das man Dateien versehentlich gelöscht hat, nicht helfen können.

-----------------------------------
Also ich hoffe, dass du nun ungefähr weißt, wie du ein NAS-Gerät einzustufen und zu bewerten hast. Prinzipiell würde ich eine NAS in Erwägung ziehen, wenn man anfängt von anderen Geräten aus auf Daten zuzugreifen oder soweit mit Daten hantiert, dass man gerne eine Partition (logische Festplatte) über mehrere physiklaische Festplatten erstellen möchte.
Ich für meinen Teil, hatte ein ähnliches Problem wie du: Ich hatte auf einmal 3 externe Festplatten. Da es mir zu unbequem war auf meinem Computer eine DLNA-Software (in diesem Fall Serviio) laufen zu lassen, habe ich einen richtigen NAS-Server zusammen mit internen NAS-Festplatten die in diesem verbaut werden, gekauft. Um weiterhin auch die externen Festplatten zu benutzen, habe ich diese mithilfe eines USB-Hub an den USB-Port des neuen NAS-Servers angeschlossen. Inzwischen möchte ich auf keinen Fall mehr auf den Komfort einer NAS verzichten, da ich inzwischen auch nur alle 1-2 Monate die NAS-Hardware in Reichweite habe. Ich arbeite die restliche Zeit Remote über das Internet, 40km von der Hardware entfernt. ;)

Bedenke, dass eine NAS - ebenso wie ein Router - meist eine eigene Firmware und Software besitzt und man entsprechend nicht so frei wie auf einem Desktop-PC sein wird, etwas anderes darauf zu installieren, sofern man sich nicht auch einmal in die Kommandozeile bemühen möchte. Wie du allerdings sicherleich bereits bemerkt hast, gibt es viele Bastler, die Tools entwickeln und weiterhelfen können. - Wie thomasfl, der im STVM auch eine Option zum herunterladen der SaveTV-Dateien mit der Synology DownloadStation eingebaut hat. ;)
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Beitrag von globulus24 » Mi 1. Nov 2017, 14:47

Hallo Fox ,
Danke für deine tolle Einführung ,
ist mir jetzt schon etwas klarer , auch wenn ich mir das schon so oder so ähnlich vorgestellt hab ,
- aber bei weitem nicht so komplex ...
Du hattest ja damals lediglich 3 Festplatten , sodaß für dich ein Umstieg sicherlich mehr Sinn gemacht hat ,
ich hab mittlerweile ca. 15 nebeneinander existierende ...

--->
Zusammenfassend kann man dann ein NAS auch als ein Organisationssystem (oder -prinzip) verstehen ,
bei dem die Speicher dann in einer software-ähnlichen Umgebung verbaut sind mit entsprechenden
Vorteilen bzgl. Verwaltung und Zugriff , etc . ?
Ist das so in etwa richtig ?
Vielleicht kannst du kurz mal die wesentlichen Vor- und Nachteile eines NAS benennen ,
konkret bezogen auf die ´Filmsammlung´ und hinsichtlich Handhabbarkeit (Komfort) , Nachhaltigkeit (Erweiterbarkeit) , u./o.ä. !?
Was macht den Komfort aus und warum bist du so überzeugt ?
(- bevor wir später vlt. mal das System von Fredel ansprechen , der sein System bestimmt auch für komfortabel hält ...)

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Beitrag von Fox    » Mi 1. Nov 2017, 16:11

Ja, ich denke so kann man das verstehen. ;)

Wieso ich so überzeugt bin? Nun, diese Frage lässt sich wiederum nur sehr konkret bezogen auf die Synology NAS die wir haben ein wenig beantworten - ein Vorgängermodell der aktuellen DS218j-Generation (in deinem Fall, würde sich ggf. etwas größeres lohnen). Zum einen bekommt sie jetzt auch immernoch Updates und zum anderen nimmt die Verwaltung so gut wie keine Zeit in Anspruch. Über Let's Encrypt orgranisiert sich die NAS selbstständige immer ein aktuelles TLS-Zertifikat zur Verschlüsselten-Kommunikation über FTPS und WebDAVS. Gekoppelt mit der FRITZ!Box, welche bei einem DynDNS-Anbieter (acedns.org) immer die aktuelle IP hinterlegt, kann ich aus dem Internet jederzeit auf das Gerät zugreifen. Über die Firewall-Regeln kann ich dabei sehr gezielt zwischen Intranet (192,168.178.0/24) und dem Internet aus den D-A-CH Ländern unterscheiden. So kann auf den DLNA-Server für unseren SmartTV nur aus dem lokalen Netz zugegriffen werden.
Zugleich sind die Einstellungen nicht zu stark vereinfacht - sodass man weiterhin sehr viel selbst konfigurieren kann. Zum Beispiel das veraltete Protokoll SMBv1 (Windows-Netzwerkfreigabe) deaktivieren und eine neuere Protokollversion vorraussetzen. Daneben läuft auf dem Gerät noch ein OpenVPN-Server - denn die FRITZ!Box unterstützt nur das VPN-Protokoll IPSec. Ich habe bei mir einen 40€ LAN-to-LAN-Router von GL-iNet der mit dem Open-Source-Router-Betriebssystem OpenWRT arbeitet, welcher sich wiederum über OpenVPN mit dem NAS-Server verbinden kann.
Die Verwaltung von Benutzerrrechten über Gruppen und einzelne Benutzer ist dabei leicht verständlich - sodass man da schneller durchsteigt als bei der Benutzerverwaltung in der Linux-Kommandozeile.
Um konkret auf die Filmsammlung einzugehen: auf eine der externen Festplatten lade ich Dateien herunter und verschiebe vollständige Serien ins RAID 1 Volumen und fertige Filme auf die andere externe Festplatte. Allerdings lässt sich kein RAID über die externen Festplatten aufspannen. Die Video-Dateien werden dann automatisch auch vom DLNA-Server bereitgestellt. Die Funktion "VideoStation" oder "Plesk" nutze ich wiederum nicht, da ich nach Genre und Art der Sendung auf Dateibasis die Verwaltung auf die verschiedenen Volumen übernehme. Es war mir etwas zu umständlich für viele unbekanntere Filme die META-Informationen in den Systemen einzupflegen, das könnte sich allerdings inzwischen gebessert haben. Gelegentlich speichere ich zusätzliche Informationen als Textdatei mit der Dateieendung *.nfo ab, da ich diese komfortabel mit der Software iNFekt NFO Viewer öffnen kann. (nfo-Dateien werden laut Wikipedia eher in der Warez-Szene genutzt und beinhalten ASCI-Art wie https://www.xrel.to/game-nfo/1437535/Ri ... iDERS.html - allerdings verfolge ich das Prinzip, dass nicht die Software entscheidet was ich mit ihr mache - sondern dass ich entscheide wie ich die Software nutze und was ich aus ihre mache :D )
Entsprechend sind meine Dateinamen so aufgebaut, sodass sie eine Tabelle ergeben. Also bspw. "Serienname ¦ 04 ¦ Episode" - das der Serienname bei allen Episoden gleich ist, ergibt sich durch die Trennstriche eine gut lesbare Unterteilung in mehrere Spalten. Ein ähnliches Schema wird auch vom JDownloader per Default erzeugt.

Zur ganzen Hardware lässt sich sagen: Synology als NAS halte ich für sehr gut - zwischen Synology Router, FRITZ!Box und OpenWRT würde ich allerdings weiterhin eine FRITZ!Box als Router vorziehen. :D
Ich weiß nicht genaz, wie ich beschreiben kann, wieso ich mit der Synology Diskstation zufrieden bin. Vielleicht, weil ich einfach äußerst wenig über das Gerät zu Berichten habe. Wenn Microsoft Windows 10 nach einem Update Programme nicht mehr startet und installierte Programme nicht funktionieren (enfernt wurden) - also man kurz und klein Entmündigt wird, die FRITZ!Box PPPoE-Timeouts hat, die Politiker wieder ihr unwesen treiben, kann man darüber schreiben und sich beschweren. Der NAS-Server ist schweigsam, verrichtet zuverlässig seinen Dienst, und stört einen nicht dabei, wenn man sich gerade über andere Probleme (bspw. diese %§&*'# Windows-Bluescreens) ärgert. Ich kann dir eigentlich zu jedem Gerät Abenteuerliche Geschichten erzählen: Wie ich unter OpenWRT nach einem Update die DNS-Domainnamenauflösung geflickt habe oder nach einer Hotline-Tour-de-France die Fritz!Box überreden konnte wieder mehr als 3 Mbit/s anzubieten - zur nun (inzwischen wohl 3 Jahre alten) Synology habe ich nichts in dieser Form anzubieten. Ich könnte in Tagesschau-Speech berichten das das automatische beziehen von Let's Encrypt Zertifikaten ein wenig Tricky ist, wenn man nicht die ganze Zeit Port 80 (HTTP-WebServer) offen im Internet haben möchte. ;)


Workflow mit STV Aufnahmen
Ggf. sollte ich auch etwas zu meinem Workflow schreiben - da du angefragt hast, wie wir unsere Dateien verwalten
Ich programmiere ~wöchentlich mit dem STVM neue Serien-Episoden und nutze dabei vor allem die Funktion EPG-Suchen speichern zu können. Filme (wie bspw. auf Disney Channel) lasse ich mit SaveTV Channels aufnehmen. Ebenso lade ich die Dateien mit dem JDownloader 2 herunter. Ich nutze dabei sehr ausgiebig das Paketverwalter-Feature mit dem ich die Sendungen automatisch in verschiedene Unterordner einsortieren lasse - das nimmt mir enorm viel Arbeit ab und leider ist das genau ein Feature, welches SaveTV Herbie nicht unterstützt. Neben SaveTV lade ich auch mithilfe von MediathekView teilweise Sendungen direkt aus den Mediatheken des öffentlichen Rundfunks herunter. Wohlgemerkt, geschieht dies alles Remote via WebDAVS.

Wann immer die Download-Festplatte "voll läuft" geht es ans aussortieren/entrümpeln/umbenennen/einsortieren in eigens ausgedachte Ordnerstrukturen. Ich nutze dabei ein unvollständiges selbstgebasteltes JavaScript-Webbrowser-Skript mithilfe der Scrapper-Bibliothek Argo.JS um Informationen von wunschliste.de als JSON-Datei zu erhalten. Diese Lade ich auf einen Online-Converter hoch und lasse mir eine Matrix als CSV-Tabelle erstellen. In Excel bearbeite ich die Spaltenreihenfolge und lösche überflüssiges. Mithilfe der CSV-Daten kann ich anschließend mit selbstgebastelten Abfragen für die Software FileBot mithilfe der CSV-Datei als Quelle fehlende oder falsch gesetzte Episodennamen der SaveTV-Dateien korrigieren. Ist das geschehen, kann ich Kleinigkeiten mit den Datei-Umbennungswerkzeugen ReNamer oder Rename Master korrigieren. Fertig ist in meist in unter 5 Minuten die Finalisierung einer 104-tlg Serie. Es folgt nur noch die Generieung einer Prüfsummendatei mit HashCheck Shell Extension und das anschließende signieren dieser mit Kleopatra (GPG). - Parallel dazu generiere ich auch mit MultiPar eine Paritätsdatei - nicht zum Zweck im Fehlerfall Dateien zu reparieren - sondern da ich mit MultiPar umbenannte Dateien wieder ihren ursprünglichen Dateinamen geben kann (Par-Dateien entstammen dem Usenet-Bereich).
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Beitrag von sv00010 » Mi 1. Nov 2017, 17:27

globulus24 hat geschrieben:
Di 31. Okt 2017, 10:19
Das Speichern hat also ne gewisse Eigendynamik entwickelt und nun seh ich mich einer Vielzahl
von Festplattenspeichern gegenüber , deren Nutzen ich insoweit anzweifele ,
als man bei vorbildlicher Planung dieses Vorhabens gleich zu Beginn möglicherweise
zu anderen , effizenteren und möglicherweise auch kostengünstigeren Lösungen
gekommen wäre ;
Daher möchte ich wirklich mein Anliegen zunächst nochmals auf die sinnvollste Speicherungsart
hinsichtlich einer praktikablen Nutzbarkeit (mit oder ohne Software) , Rentabilität ,
Effizienz und Nachhaltigkeit präzisieren :

Wo speichere ich am sinnvollsten ab und wie organisiere ich meine Dateien dann ,
um am Ende diese auch komfortabel
(Anlage und Suche in einer Datenbank sowie deren kontinuierliche (automatische) Erweiterung /
Auswahl und Bereitstellung über Mediaplayer , etc.) nutzen zu können ?
Ich denke das einfachste ist, du kaufst dir noch eine zusätzliche Festplatte, welche dann die "BestOf"-Festplatte wird.
Also die mit den besten Filme usw., komplette Fernsehserien usw.
Da kopierst du einfach die überprüften und als gut befundenen Sendungen drauf.
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